Erfahrungsberichte zum Eselwandern

Tipps und Fundus zum Urlaub mit Eseln

Willkommen in unserem Fundus zum Eselwandern! Hier haben wir die Erlebnisse und Tipps unserer Wander*innen zusammengetragen, die das Abenteuer Eselwandern bereits gewagt haben. Eselwandern verbindet Natur, Tier und Mensch auf einzigartige Weise. Jeder Spaziergang mit einem Esel wird zu einem besonderen Erlebnis, das sich oft nur schwer in Worte fassen lässt.

Die folgenden Erfahrungsberichte geben authentische Einblicke: von ersten Begegnungen mit den Tieren über kleine Überraschungen unterwegs bis hin zu emotionalen Momenten. Sie dienen als Orientierungshilfe, um sich auf die Wanderung vorzubereiten, und zeigen, worauf man achten kann, ohne den eigenen persönlichen Moment zu schmälern.

Der Fundus soll stetig wachsen und wir hoffen, dass er Ihnen dabei hilft, sich auf Ihre eigene Eselwanderung einzustimmen. Die Berichte zeigen: Jede Wanderung ist anders, jeder Esel einzigartig, und dennoch lassen sich Muster und hilfreiche Tipps erkennen, die Ihnen Sicherheit geben. Nutzen Sie diese Hinweise, um sich auf kleine Überraschungen vorzubereiten, gleichzeitig aber die Gelassenheit der langohrigen Begleiter voll zu genießen.

Wir lieben Eselwanderungen, weil jede Reise einzigartig ist. Jeder erlebt seinen eigenen Weg, geprägt von der Gruppe, dem Tier, seinem Gemüt, dem Wetter. Jede Änderung führt zu unterschiedlichen Erlebnissen und deshalb kann auch niemand vorhersagen, wie Ihre Eselreise werden wird. In Erinnerung bleibt, so hoffen wir, vor allem die Freude an der Natur, an den Tieren und an den gemeinsamen Momenten.

1. Deshalb ist das Eselwandern für mich etwas ganz Besonderes

2. Mich hat am Wandern mit Esel positiv überrascht

3. Hier wichen meine Erwartungen von der Realität ab

4. In der Planungsphase beachten

5. Eselwanderer mit Kindern

6. Erfahrungsberichte zum Eselwandern: Geschichten unserer Gäste

Christian W.: „Der Eselbesitzer hat uns ganz am Anfang bei der Einweisung einen Satz mitgegeben: ‚Ihr habt ja schon drei Kinder. Jetzt stellt Euch einfach vor, ihr hättet noch zwei weitere (die zwei Esel)‘. Der Spruch hat unterwegs sehr geholfen um besser mit den Tieren umzugehen. ‚Leider‘ war es dann nach einer Woche am Ende des Urlaubs tatsächlich auch so, dass es sich angefühlt hat, zwei unserer fünf Kinder auf der Eselfarm zurücklassen zu müssen. Es sind einige Tränen geflossen, nicht nur bei unseren Kindern… Selbst als ich diese Zeilen schreibe habe ich wieder Tränen in den Augen. Ein halbes Jahr später, jedes Mal, wenn wir an einer Esche vorbeilaufen, schauen wir uns an und rufen ‚Esche! Esche!‘ – Das war der Lieblingssnack unserer zwei Vierbeiner…“
Monika F.: „Am Eselstall wurde uns alles nochmals gut erklärt. Nach einem ‚viel Spaß‘ und ‚tschüss‘ wollten wir los … der Esel aber nicht. Erst als ihn sein ‚Herrchen‘ mit einer frisch geernteten Maronibaum-Rute ‚motiviert‘ hatte, ging es weiter. Dafür hatten wir jedoch nach wenigen Minuten zwei Esel dabei. Ein sehr alter, etwas dementer Esel, der frei herumlaufen darf und keine Touren mehr machen muss, wollte nun mit uns auf Tour gehen. Wir blieben stehen, versuchten den Esel zurückzuschicken. Endlich hat er sich herumgedreht und lief in Richtung Eselstall zurück. Wir gingen mit unserem Esel weiter, doch 300 Meter weiter hörten wir plötzlich Hufgeklapper hinter uns … der demente Esel war wieder da. Nun mussten wir beim Eselstall anrufen, dann wurde er abgeholt.“
Christine M.: „Die Begegnung mit einem Dinosaurierforscher der Uni Montpellier, bei der Abime de Bramabiau, der uns Dinosaurierfussabdrücke zeigte. Am 14. Juli, vor der Unterkunft in der Dorfmitte war bereits die Bühne aufgebaut. Der Esel war fertig gepackt, ich bin noch mal kurz ins Haus gegangen. Da wurde volle Lautstärke die Musikanlage getestet. Der Esel fand das gar nicht gut und galoppierte davon, zwei Männer vom Gasthaus und meinen Sohn im Schlepptau. Ich habe sie dann ca. 500 m weiter weg wieder eingeholt – und wir haben das Dorf in einem großen Bogen umrundet.“
Claudine & Rolf M.: „Wir sind einmal etwas vom Weg abgekommen und hätten dann einen riesigen Umweg bis zur nächsten Brücke machen müssen. Also beschlossen wir an einer geeigneten Stelle einen Fluss zu überqueren. Schuhe aus, alles Gepäck auf den Esel. Der Esel zögerte einen Moment, schaute uns an….. und beschloss zusammen mit uns durch den für ihn doch eher tiefen Fluss zu gehen. Dieser Moment des Vertrauens und der Zuneigung hat uns persönlich tief gefreut, Am anderen Ufer angekommen waren wir alle einfach nur glücklich.“
Francoise B.: „Unser Esel Boubou war mit dem falschen Huf aufgestanden. Schon morgens hatte er wenig Lust, sein Zaumzeug anzulegen, ein paar Fliegen nervten ihn unterwegs, er wurde gefühlt immer "stiller". Ausanahmsweise half selbst eine Futterpause nicht, er schmollte. Wir taten unser Bestes zur Versöhnung, aber als Boubou merkte, dass kurz niemand die Leine hält, rannte er los, zurück in Richtung Unterkunft. Eselbesitzerin Sabrina hatte recht, Boubou war um einiges schneller als wir und wir mussten uns nun darauf verlassen, dass er sich beruhigt. Nach einer guten Stunde "Verfolgungsjagd" nahm er unser Friedensangebot in Form von Äpfeln an. Überrascht hat uns allerdings, dass wir uns danach alle besser verstanden haben und die Folgetagen liefen wunderbar.

7. Navigation


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